Das ist doch nur etwas für Artisten?!?
Weit gefehlt!
Nicht artistisches Können ist gefragt, sondern eine Portion Mut und Neugier, sich auf eine vielleicht ganz neue Erfahrung einzulassen.
Gesichert mit einem individuell anpassbaren Gurt, jeweils verbunden mit einer Trainerin aus unserem Team, kann man, allein oder zu zweit, das Hochseil per Leiter ersteigen. Dann gilt es, in luftigen 7 Metern Höhe die 20 Meter Drahtseil zu meistern. Als Hilfestellung kann man sich von Halteseil zu Halteseil hangeln.
Menschen (fast) aller Altersstufen können unser Hochseil für eine intensive Einzelerfahrung oder für ein spezielles Gruppenerlebnis nutzen. Unsere Ziele sind dabei Übernahme von Initiative und Verantwortung, Steigerung des Selbstwertgefühls und eine realistische Selbsteinschätzung.
Eine Leiter hochsteigen, gesichert übers Hochseil laufen und dann noch mit Halteseilen. - Was ist da schon dabei?
Was so einfach klingen kann, ist für die meisten Menschen eine große Herausforderung. Viele Erwachsene bilden im Laufe ihres Lebens eine Höhenangst aus, die es irgendwann immer schwieriger macht, den “festen Boden unter den Füßen” zu verlassen. Dazu fällt es oft nicht leicht, die persönliche Sicherheit einem anderen Menschen anzuvertrauen.
Wir sind erfahren und besonders behutsam im Umgang mit solchen Ängsten. Jeder Mensch, den wir übers Hochseil begleiten, hat die volle Aufmerksamkeit seiner Trainerin. Neben unserer Verantwortung für die physische Sicherheit unterstützen wir jeden Einzelnen darin, die eigenen Grenzen sanft auszuloten, im besten Fall zu erweitern und dabei die Herausforderungen des Hochseils zu meistern.
Für Kinder, die meist große Freude am Klettern und am Aus- probieren ihrer Grenzen haben, bieten wir verschiedene Übungen und Schwierigkeitsgrade. Oft werden am Hochseil ganz persönliche Strukturen der Kinder sichtbar und finden Ausgleich und Erweiterung. Z.B.: Wer sich sicher und mutig fühlt, kann mit helfender Hand einem eher ängstlichen Charakter beistehen. - Eine verbindende und freudige Erfahrung für beide!
Ein Kind, dass im Alltag wenig Grenzen akzeptiert, wird oben auf dem Seil die ureigene Grenze deutlich wahrnehmen. Das wiederum kann dazu führen, auch Grenzen von außen eher zu respektieren.